Sebastian Guhr
- Triathlet -
Herzlich Willkommen
Am 2. September Wochenende findet in Las Vegas/USA die Ironman 70.3 WM statt und ich will mich da mit den besten der Welt messen. Doch auf dem Weg dahin liegt noch ein großer Brocken auf meinem Weg: St. Pölten...
Mehr erfahren...In den letzten Wochen konnte ich gleich 3 Dinge für mich auf der Haben-Seite verbuchen. Zum einen hat sich etwas im Sponsoren-Sektor getan und zum anderen galt es aber auch im sportlichen Wettstreit meine Form zu testen.
Mehr erfahren...Seit dem letzten Eintrag ist es nun schon eine Weile her. Es gab auch einiges zu tun. Schließlich galt es das nötige Training zu absolvieren und dann auch noch ein paar Prüfungen in der Uni zu schreiben.
Mehr erfahren...Nun ist es endlich soweit!! Meine neue Webseite bzw. eine mehr als verbesserte Version der Alten steht nun online. Dafür möchte ich vorallem meinem guten Freund Kevin danken!!
Mehr erfahren...Nun habe ich doch noch mal Zeit gefunden, mir so meine Gedanken zur abgelaufenen Saison zu machen. Nachzureichen gibt es noch 2 Ergebnisse nach dem Knappenman. Zum einen bin ich noch auf der mittleren Strecke beim Osterzgebirgs Challenge Duathlon gestartet und dann eine Woche später bin ich im Nachbarort Elstra beim Schwarzenberg Crosslauf über 10km noch mal an den Start gegangen. Bei beiden Wettkämpfen hat es noch mal zum Sieg gereicht. Denn ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon einiges an Form verloren und auch die Motivation zum nötigen Training hat dann doch gefehlt. Deshalb hab ich dann auch die Saison 2011 beendet. Nun befinde ich mich schon wieder im Anfangsstadium für 2012 und möchte daher noch mal einen Rückblick zur abgelaufenen Saison zum Besten geben. Doch da ich keine große Lust habe einen langen "Aufsatz" zu schreiben und ich auch keinen groß langweilen will, habe ich mich entschieden ein kleines Filmchen zu erstellen. Und außerdem sagt ein Bild doch mehr als tausend Worte. ;) Also viel Spaß beim anschauen! ;) Abschließend möchte ich mich nochmals bei all meinen Unterstützern und Sponsoren bedanken!! Es war für mich wirklich ein super Jahr! Dabei denke ich nicht nur an reine Ergebnisse. Allein wie das Jahr verlaufen ist und was ich für Eindrücke und Erlebnisse sammeln konnte war echt super! DANKE!!! Und hier nun das schon angekündigte Video:
KnappenMan rockt den Dreiweiberner See
Am Wochenende vom 27.8. zum 28.8. fand der KnappenMan zum ersten Mal am Dreiweiberner See statt. Das traditionelle Gelände am Knappensee befindet sich in Umbaumaßnahmen und deshalb wird die Veranstaltung noch ein paar Austragungen am neuen Standort erleben. Samstag wurden die 2 kürzeren Strecken ausgetragen, die olympische Distanz und der Einsteiger-WK über 300m Schwimmen -10km Rad fahren -3km Laufen. Auf der Olympischen startete mein Vati und konnte mit einer guten Leistung trotz Neo-Verbot und längerer Schwimmstrecke fast seine persönliche Bestzeit unterbieten. Am Nachmittag gingen wir zusammen mit meiner Schwester als Staffel auf die Einsteigerstrecke, wo ich noch mal eine kurze Vorbelastung setzen wollte. Mit meinen 9:51min auf die 3km bin ich doch sehr zufrieden. Danach hieß es sich noch mal auszurollen, was ich nutzte, um mir die neue Radstrecke noch mal genau anzuschauen. Über Nacht wurde es noch mal recht kühl und es regnete eine Zeit lang richtig stark, was dazu führte, dass wir am Sonntag unsere Neos anziehen durften. Das Wetter meinte es gut mit uns und schickte wolkenlosen Himmel mit viel Sonne und einem schönen Wind, der mit der Zeit auf der Radstrecke noch zunahm. Mit etwas Verspätung kam dann der Startschuss. Leider beging ich den Fehler den Schwimmpart viel zu langsam anzuschwimmen. Denn als ich an der ersten Boje war, befand ich mich mitten im "Hauptfeld", aber eine Verfolgergruppe, um ein paar Schwimmer meines Leistungsvermögens, hatte sich da schon abgesetzt. Sofort versuchte ich zu reagieren und schob mich aus der Masse heraus. So hatte ich niemanden mehr um mich herum, konnte aber leider auch nicht die Gruppe vor mir erreichen. So bin ich nicht ganz kraftsparend die restlichen 1,5 Runden abgekrault um dann mit knapp 6 Minuten auf die Spitze und etwa einer Minute Rückstand auf die schon genannte Gruppe aus der ersten Wechselzone. Somit konnte ich ca. 1 Minute Vorsprung auf den größten Favoriten und x-fachen KnappenMan-Champ Sven Kunath mit auf die Strecke nehmen. Auf der Radstrecke habe ich dann, wie vorher angekündigt, die "was du hast, hast du"-Taktik angewendet und bin losgefahren was ging. So konnte ich mich nach etwa 2 Runden an die erste Verfolgerposition setzen und hatte meinen Vorsprung auf Sven auf ca 4min ausgebaut. Nach ca. 4 Runden übernahm ich die ersehnte Führung und versuchte diese nun irgend möglich zu verteidigen und wenn möglich weiter auszubauen. Zum Ende der Raddistanz hin begann mein Vorsprung auf Sven wieder zu schmelzen. Zum Glück aber nur um wenige Sekunden pro Runde, sodass ich mit einer Führung von etwa 3:40min in die Laufschuhe wechseln konnte. Wie in vorhergehenden Taktik-Gesprächen abgestimmt, schlug ich gleich ein Tempo an, das für mich eigentlich viel zu schnell war, aber aus rein psychologischer Sicht von großer Wichtigkeit. So konnte ich meinen Vorsprung auf der ersten Runde in etwa aufrecht erhalten. Gleich zu Beginn von Runde 2 bekam ich dann aber auch die Quittung. Der Schritt wurde schwerer und der Kampf begann. Nun begann mein Vorsprung natürlich zu schmelzen, was man durch die Wendepunkte aber auch gut kontrollieren konnte. Da war ich schon froh, Markus an der Strecke zu haben, der mich immer weiter antrieb und mir gut zuredete. So verlor ich auch nur 40sec. auf meiner 2. Runde. Ab diesem Zeitpunkt begann ich auch an den Sieg zu glauben. Als mein Vorsprung bei der Hälfte der 3. Runde immer noch 2 Minuten betrug war ich mir dann sicher, dass es reichen würde. Dort hatte ich Sven dann auch im Kopf soweit, dass er seine Aufholjagd einstellte, denn nur ein vollkommener Einbruch von mir hätte das Ergebnis noch ändern können. Den Zieleinlauf konnte ich dann ungefährdet genießen und feiern, was wirklich riesig war. Persönlich würde ich dieses Rennen als meinen bisher größten Erfolg verbuchen. Mit dem Ergebnis bin ich super zufrieden, nur die Leistung im Schwimmen trübt wieder einmal das Gesamtbild. Dafür entschädigt mich meine Laufleistung(ca 1:22:30h) vollkommen. Danke an alle die mich in meiner Vorbereitung und dann natürlich auch während des Rennens unterstützt haben, egal auf welche Art und Weise!! Ergebnisse Fotos KnappenMan
Am Sonntag fand nun der 4. WK und damit letzte Wertungslauf der diesjährigen RL-Saison statt. Die 20 Mannschaften trafen sich zum finalen Schlagabtausch in Jena. Die Wechselzone, der See und die Laufstrecke befanden sich auf den umliegenden Rasen- und Trainingsflächen des Jenaer Sportgeländes, Heimat des Fußball-2.-Ligisten. Dieses Mal musste nicht einfach eine olympische Distanz "abgelaufen" werden, es wurde ein Mannschaftswettkampf ausgetragen. Für jede Mannschaft gehen dabei 4 Sportler an den Start, die nacheinander in Staffelmanier 500m schwimmen, dann sammeln sich die 4 in der Wechselzone um dann gemeinsam zum 10km Mannschaftslauf zu gehen und danach wechseln sie wiederum gemeinsam auf die Fahrräder um die 42km im Mannschaftszeitfahren zu absolvieren, wobei im Radfahren ein Athlet zurückfallen darf und man somit mit wenigstens 3 Leuten ins Ziel kommen muss. Für diesen WK hatten wir eine spezielle Aufstellung an den Start gebracht. Mit Markus Thomschke und André Jost hatten wir zwar 2 gute Schwimmer, aber mit Sven Kunath und mir waren auch zwei "Schwimm-Invaliden" dabei. Diese Zusammenstellung wählten wir bewusst, denn so konnten wir auf eine sehr starke mannschaftliche Geschlossenheit in den 2 entscheidenden Disziplinen setzen, in denen in annähernd gleich stark sind. Auch das Zeitfahren im Team hatten wir speziell im Training noch einmal geübt, damit bei den Wechseln auch nichts schief lief. Für das Schwimmen hatten wir uns dann den Plan ausgedacht, dass ich als Startschwimmer, so lange wie möglich mich an den Füßen von den anderen festbiss und somit alles aus mir heraus holen konnte ("bis zur Bewusstlosigkeit und noch viel weiter" ;) ) ohne groß auf den Weg achten zu müssen. André rollte dann wie erwartet das Feld wieder von hinten auf, um dann an Sven zu übergeben, der motiviert von der guten Position sein Heil in der Flucht suchte und eine verhältnismäßig gute Schwimmperfomance hinlegte. Markus, als nominell stärkster Läufer, kraulte uns dann auch wieder ein paar Plätze nach vorn und so gingen wir mit dem kalkulierten Rückstand von ca. 1:40 min auf die Spitze, die aber nicht als Favoriten anzusehen waren, ins Laufen. Dort schlugen wir von Beginn ein zügiges Tempo an. So arbeiteten wir uns immer weiter nach vorn. Der Abstand zur Spitze schmolz immer weiter. Bei 20sec stabilisierte sich dann unser Rückstand und wir liefen mit dem Wissen, dass unsere Stärke noch kommen sollte, die letzten paar Kilometer kontrolliert, ohne unnötigen Kraftverschleiß, zu Ende. Schnell saßen wir auf dem Rad und begannen die finalen 42km auf der Highspeed-Wendepunktstrecke von Jena. Auf den Geraden fuhren wir durchweg ein richtig hohes Tempo, ließen es an den 16 Wenden aber etwas ruhiger angehen um nichts zu riskieren. Als wir dann nach 2 Runden die Spitze übernahmen, waren wir uns eigentlich sicher, dass wir das Ding nur noch nach Hause fahren müssten, ohne an die Grenze gehen zu müssen. Also fuhren wir dieses Tempo weiter und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Zum Schluss rollten wir entspannt über die Ziellinie und feierten unseren Triumph. Denn mit dem Tagessieg, sicherten wir uns auch klar den Sieg in der Mannschaftswertung. Somit fand unsere erfolgreichste RL-Saison ein perfektes Ende mit dem wir alle höchst zufrieden sind. Der nächste WK steht nun auch schon vor der Tür. Am 28.8. findet der Knappenman statt und somit mein 2. Saisonhöhepunkt. Auf den Tag habe ich jetzt lange hingearbeitet und ich hoffe meine Tagesform wird mich nicht enttäuschen. Wie jedes Jahr wird wieder ein starkes Feld am Start stehen und ich hoffe ein Wörtchen um das Podest mitsprechen zu können. Also die Beine noch mal auf Stand-by schalten, dann am Samstag mit einem zügigen 3km Lauf in unserer Familienstaffel den Schalter auf Ready bringen und ich hoffe Sonntag dann auf ein leuchtend-grünes GO. Mannschaftsergebnis Liga-Endtabelle Fotos Knappenman
Der Wetterbericht sagte für den 30.7. nichts gutes voraus. 17°C und eine Menge an Regen. Naja, im Grunde gefällt mir solches Wetter im Wettkampf ganz gut, aber richtig motivierend ist es nicht. Aber als wir in Havelberg ankamen überraschten uns etwa 20°C und der eine oder andere Sonnenstrahlen, ganz im Gegensatz zu unserer Hin- und Rückfahrt, die wir im Dauerregen hinter uns brachten. Leider hatte es der Wettergott mit dem Wettkampf in Waren/Müritz nicht so gut gemeint und so musste die dortige Halbdistanz abgesagt werden, wodurch André Jost und Markus Thomschke plötzlich doch Zeit für unseren 3. RL Wettkampf hatten und auch sogleich von Waren nach Havelberg anreisten. Jens Klotsche und Giso Müller gaben dafür ihre Startplätze auf(Nochmals Danke an dieser Stelle für diesen Teamgeist!!! ECHT SPITZE LEUTE!!!) und so konnten wir, André, Markus, Robin Duha, Patrick Thomschke, Nico Pietsch und ich, in unserer nominell besten Besetzung an den Start gehen und somit stieg unsere Erwartungshaltung für die Mannschaftswertung auch gleich rasant an. Schließlich gab es den "Platz an der Sonne" zu verteidigen. Geschwommen wurden die 1500m in der Havel und eine Insel herum. Zuerst mussten etwa 500m gegen den Strom absolviert werden und dann nochmals ca 1000m mit dem Strom geschwommen werden. Eigentlich eine leichte Aufgabe, doch war aufgrund der Wasserqualität und auch des Wellengangs die Sache nicht ganz so einfach. Trotzdem konnten alle mit schnellen Zeiten glänzen und das Feld wurde leider auch nicht wirklich entzerrt, sodass in Weltcup-Manier die Sportler wie an der Perlenschnur einer nach dem anderen aus dem Wasser stiegen, was nichts Gutes für das Radfahren bedeutete. Denn dort bildeten sich wie gehabt schnell große Grüppchen, die von den 1 oder 2 Kampfrichtern maximal auf den Motorrädern begleitet wurden, nicht aber bestraft. Nur 3 wurden mit der schwarzen Karte bedacht und durften sich über 2 Zusatzminuten freuen. Ich für meinen Teil war mit dem ersten Teilabschnitt relativ zufrieden, verlor dann aber beim 1. Wechsel einiges an Zeit. Auf dem Rad bekam ich dann gleich gut Druck auf die Pedalen und schob mich Platz um Platz nach vorn. Bis zum ersten Wendepunkt nach 11km hatte ich mich schon in die Top 15 vorgearbeitet. Bei Wendepunkt 2 war ich dann schon an Position 6 und der bis dahin Schnellste im Feld. Bis zum Wechsel nach 44km änderte sich dann nichts mehr an den Platzierungen, nur Markus konnte sich mit Matthias Dunse von der Gruppe absetzen und einen Vorsprung herausfahren. Auf das verbliebene 3-Mann-Grupetto konnte ich aber weiterhin Boden gut machen. Nach einem guten Wechsel rannte ich also als 6. auf die abschließenden 10,3km, aufgeteilt auf 3 Runden mit jeweils 2 Anstiegen. Gleich zu Beginn merkte ich aber dann schon, dass es mit dem Atmen relativ schwer geht und leichtes Seitenstechen auch zu verspüren ist. Trotzdem konnte ich einen guten gleichmäßigen Schritt anlegen und auch schön Zeit aufholen. Ich konnte dann noch auf Josti auflaufen und zusammen machten wir noch mal ordentlich Druck, nur einer konnte aus dem Verfolgerfeld noch nach vorn laufen. Zum Schluss konnte Josti sich noch mal absetzen und im Abstand von 14 sec liefen wir auf Platz 4 und 5 ein. Markus konnte sich durch einen zügigen, kontrollierten Lauf den Sieg sichern und mit Robin auf Platz 26 sicherten wir uns nach Storkow den 2. Tages-Mannschaftssieg und bauten damit auch unsere Führung im Jahres-Mannschaftsranking aus. Nico steigerte seine Leistung im Vergleich zu Storkow um einige Prozent und konnte sich auf Platz 36 ins Ziel schieben(besonders stark ist hier die 4.-beste Laufzeit). Auch Patrick konnte sich mit einer ausgeglichenen Leistung in allen 3 Disziplinen gut für das Team in Szene setzen und erreichte mit Platz 57 einen guten Mittelfeldrang. Zum 4. und damit letzten Wettkampf der Regionalliga 2011 geht es am 21.8. nach Jena zum Teamwettkampf. Dort wollen wir nun natürlich unseren 1. Platz in der Teamwertung verteidigen und gleichzeitig auch noch mal eine Menge Spaß haben, denn gemeinsam mit 3 anderen sich über die Laufstrecke zu quälen und dann beim abschließenden 40km Mannschaftszeitfahren noch mal die "Sau-fliegen-zu-lassen" wird sicher eine wahre Freude. Abschließend noch mal eine kurze Analyse des "Luftproblems" auf der Laufstrecke. 2 mögliche Gründe fallen mir dazu ein. Zum einen habe ich möglicherweise aufgrund des Wellengangs zu viel Havelwasser getrunken und zum anderen habe ich kurz vor dem 2. Wechsel noch mal richtig viel aus der Radflasche getrunken, was sich dann mit dem Wechsel aus der horizontalen "Liege-Position" ins Laufen negativ bemerkbar gemacht hat. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit meiner Leistung in dem Wettkampf und ich denke die Form für meinen 2. Hauptwettkampf geht in die richtige Richtung. Fotos Ergebnisse Stand nach 3 WK
Am Sonntag, dem 10.7., fand bei sommerlichen 26'C und strahlend blauem Himmel der 2. Regionalliga-WK der Saison statt. Diesmal ging die Reise ins brandenburgische Storkow und wir hatten mit Markus Thomschke, André "der weiße Kenianer" Jost, Robin Duha und mir unsere nominell beste Aufstellung an Bord und komplettiert wurde unser Team von Nico Pietsch, mit seinem ersten Ligastart, und Altmeister Giso Müller. Oberstes Ziel war es, eine gute Grundlage für den 3. WK zu bilden, um das Podest in der Gesamtwertung nicht vollständig aus den Augen zu verlieren. Geschwommen wurde dann auch gleich ohne Neo, auf den etwa 1,6km. André konnte sich an der Spitze behaupten und Robin und Markus verließen in einer ersten großen Verfolgergruppe das Wasser. Ich kam auch mal ganz gut durchs Wasser. Schnell formierten sich dann ein paar Gruppen, in denen 10m sehr großzügig ausgelegt wurden und die Kampfrichter bestraften mal wieder ein paar wenige anstatt mal ordentlich durchzugreifen... Belgischer Kreisel ließ grüßen. Ich konnte mich ganz gut nach vorn durchwühlen. Leider ließen meine Beine an diesem Tag etwas zu wünschen übrig und ich bekam nicht den gewohnten Druck aufs Pedal. So versuchte ich die fehlende Kraft mit Frequenz auszugleichen, was halbwegs gelang. Vorn hatte sich eine 4er Gruppe mit André und Markus abgesetzt und wechselte gemeinsam nach den 41km zum abschließenden 10km Lauf. Ich hatte kurz vor dem Wechsel noch das Grupetto Hammerl/Obersteller aufgefahren und wir wechselten gemeinsam. Markus lief letztendlich einen ungefährdeten Sieg nach Hause. André konnte einen soliden Lauf abliefern und sicherte sich Platz 4. Ich fand dann noch mal in einen guten Rhythmus/Schritt und konnte damit noch mal gut Tempo machen. Am Ende reichte es noch zum 9. Platz. Robin komplettierte unser Mannschaftsergebnis auf Position 24. Aber auch Nico und Giso zeigten gute Leistungen in dem hochklassigen Feld. Mit unseren Einzelergebnissen schafften wir es, uns in der Mannschaftswertung den Tagessieg zu holen und in der Gesamttabelle liegen wir nun nach 2 Rennen auch auf Platz 1 und somit könnte es für das Podest am Ende der Saison reichen, wenn die anderen Teams mitspielen ;) Mit meinem Rennen bin ich im Grunde zufrieden, sind die Trainingsbelastungen doch nicht zu vernachlässigen und mein Ziel, die Top10, habe ich auch erreicht. Auch waren die Leistungen im Wasser und in den Laufschuhen ganz gut und manch anderer, "Renntaktik" bedingt, nach dem Radfahren doch etwas mehr ausgeruht als ich.... Als nächstes Rennen steht dann Havelberg an. Fotos Einzelergebnisse Mannschaftsergebisse Stand nach 2 WK
Samstag, 18.6.2011, 11Uhr: Startschuss zum ersten Saisonhöhepunkt in diesem Jahr. Die Vorbereitung lief eigentlich fast perfekt, keine Verletzungen, kleinere Blessuren wie Erkältungen und blauen Flecken vom "Schlittschuh-Laufen" im Winter. Jetzt sollte sich zeigen, ob das Training gestimmt hat. Der Formtest beim Regionalliga-Auftakt war schon einmal positiv. Für Moritzburg hatten sich dann auch wieder einige richtig gute Leute eingefunden. Die beiden Top-Favoriten an diesem Tag waren wohl Sebastian Küfner und Christian Rudolph, aber auch Michael Grahl und Curt Beck musste man im Auge haben, wenn es um den 3. Podestrang ging. Da es recht kühl war, wurde dann auch die Wassertemperatur so "gemessen", dass der Neo freigegeben war. Also schön in die Gummi-Haut gezwängt und los ging es. Bin dann auch gut weggekommen und konnte erst mal mit Sebastian mitschwimmen. Dabei schwamm ich mich aber auch gleich mal in ein Delirium, aus dem ich die restlich 1,8km aber auch nicht mehr richtig rauskam. Dabei auch noch die Schwimm-Mütze verloren, wobei die Brille auch gleich runter ist, also kurz anhalten Brille wieder aufsetzen und weiter wild um sich schlagen. Irgendwann nach 30:38min auch mal aus dem Wasser gekommen, naja wenigstens etwa gleiche Zeit wie letztes Jahr. Beim Wechsel hab ich es dann wieder etwas ruhiger angehen lassen. Erst mal Neo aus, die Ärmlinge kurz über die Handgelenke gestülpt und dann los. Auf dem Zubringer zur Runde dann Ärmlinge hochgezogen und dann hieß es nur noch "Feuer Frei!". Hatte schließlich wieder mal 6,5min(Rudolph) bzw. gut 4min (Küfner) aus dem Wasser geangelt. Konnte dann auch gleich gut aufholen, war aber gefühlt im Gegenwind im "Steh-Tempo" unterwegs (magere 32-35km/h). Dafür ging es auf anderen Teilstücken wie von allein (Ü50 = FREUDE!!). Nach einer Runde war ich dann auf Platz 4 vorgefahren. Nach knapp 40km sah ich dann Curts Hinterteil vor mir im Wind. Hab mich da erst mal hinter ihm gehalten und in Ruhe mein Stückchen Riegel gegessen. Dann hieß es wieder Fahrt aufnehmen und vorbei. Bin dann weiter mein Tempo gefahren ohne noch jemanden zu überholen (die vielen Überrundungen mal nicht mitgerechnet = Schlängellinie fahren und teilweise echt gefährlich). Als ich dann in die 2. Wechselzone einrollte, lief Sebastian gerade aus ihr heraus, dicht gefolgt von Christian. Also schnell Socken und Schuhe angezogen und los ging es. Habe dann gleich versucht mein Tempo zu laufen, ohne auf die anderen zu achten. Das ging dann auch ganz gut und kam eigentlich ohne großen Einbruch durch den Lauf. Im Ziel freute ich mich dann riesig, hatte mein Ziel der Top3 erreicht, war 7min schneller als im letzten Jahr(4:20h) und war Radbestzeit gefahren. Die 2:19h auf die 95km waren an dem Tag richtig hart, denn der Wind bließ einen teilweise fast von der Straße. Meine 1:26h stellen mich auch sehr zufrieden, waren es ja etwa 22km durch den dichten Jagdwald des Sächsischen Adelshauses und die Strecke auch nicht gerade einfach, denn es ging über Stock und Stein, teilweise etwas schlammig und auch mit ein paar Höhenmetern. Nun will ich mich auch meinen Unterstützern und Sponsoren DANKEN!!! Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen! Auch den Leuten an der Strecke (Family, Freunde, Bekannte, etc) ein großes Dankeschön ("Wer noch Lachen kann..." ;) ) !! Fotos Ergebnisse
Am Samstag 11 Uhr heißt es dann endlich "FEUER FREI!"... Denn dann erfolgt der Startschuss für das Männerfeld der Halbdistanz beim Schloss-Triathlon-Moritzburg ! Und damit startet auch mein 1. Hauptwettkampf dieses Jahres. Ab dem Startschuss geht es nur noch darum die Arme und Beine zur rotierenden Scheibe werden zu lassen und damit so schnell wie möglich von Punkt A zu Punkt B, dem Finish, zu bringen. Heute habe ich die letzte "richtige" Trainingseinheit auf dem Bike absolviert, morgen geht es dann nur noch mal darum die Muskeln anzuspannen für Samstag und Kraft zu sammeln/Füße still zu halten.... ;) Auf jedenfall steigt nun die Anspannung und die Vorfreude endlich zu sehen, was das Training gebracht hat steigt... ;) Deshalb gilt es am Samstag auch nur noch einen Knopf zu betätigen, den "An-Aus"-Knopf... (GA2 lässt grüßen ;) oder war es EB/SB?!? ;))
Regionalligaauftakt am Filzteich
Am 5.6. fand nun der Auftakt zur Regionalliga 2011 statt und gleichzeitig war es mein erster Triathlon dieses Jahr. Ich wollte ihn aus dem vollen Training heraus machen, einfach nur um WK-Praxis zu sammeln und um unser Team zu unterstützen, selbst wenn ich an diesem Tag keine 100% leisten könnte. Durch einen Stau auf der Autobahn und einer unglücklichen Fahrt über Land(denn dort staute es sich auch...) kamen wir ca 30min vor dem Start an. Erwärmung und dergleichen wurde kurzerhand gestrichen und wir bereiteten so schnell wie möglich unsere Wechselplätze vor, nahmen noch unter kurzer Unmutsäußerung die Nachricht über das Neo-Verbot auf und begaben uns auch schon zum Schwimmstart. Dort hieß es erst, der Start wäre um 15 Minuten verschoben, denn wir waren nicht die einzigen die Probleme mit einem Stau hatten und so waren ein paar Mannschaften noch nicht mal komplett, weil deren Leute noch auf der Strecke waren. So blieben Markus und ich auch erstmal noch im Schatten stehen, denn mit 30°C war es doch richtig warm(also gar nicht so nach meinem Geschmack...). Dann wurde plötzlich doch gerufen "noch 1 Minute bis zum Start" und wir sprinteten ins Wasser um noch einigermaßen gut zu stehen. Weitere 2 Minuten später kam dann auch der Startschuss. Ich bekam dann auch gleich die volle Härte ab. Ob Schläge oder Zieher(an Beinen oder Schulter gezogen und sich selbst nach vorn geschoben), alles war mal mit dabei. Nach fast 200m konnte ich dann endlich frei Schwimmen. Ab diesem Zeitpunkt machte ich auch Platz um Platz gut. Leider konnte ich aber meine Leistungen aus dem Becken noch nicht abrufen. Nach etwa 1800m statt der geplanten 1500m entstieg ich dann im Mittelfeld dem nich ganz klaren Filzteich(ganze 10cm Sichtweite...). Dann wollte auch noch der Reißverschluss meines Schwimmanzugs nicht aufgehen, aber zum Glück habe ich es bis zu meinem Wechselplatz doch noch hinbekommen. Auf dem Rad lief es von Anfang an recht schwerfällig, kam aber trotzdem gut voran und rollte das Feld von hinten auf. Die knapp 600HM konnte ich recht gut nutzen, denn ich wechselte dann auf Platz 7 in die Laufschuhe. Auf der 2,5km Runde musste ich dann richtig beißen, denn die Sonne prasselte unermüdlich auf uns nieder. Trotzdem konnte ich ein relativ konstantes Tempo laufen und auch noch 2 Plätze gut machen. So konnte ich mich im Ziel über Platz 5 freuen. Mit Markus' Sieg, Robin mit dem 13., Patrick als 65. und Jens als 82. konnten wir uns in der Endabrechnung über den 3. Platz in der Teamwertung freuen und damit auch unser bisher bestes RL-Ergbnis seit unserem ersten Start 2009 einfahren. Das macht natürlich auch Lust auf mehr.... Mit meiner persönlichen Leistung bin ich bis auf mein Schwimmen auch recht zufrieden. Da muss ich mit weiterem Freiwassertraining wohl noch ein paar Schippen drauflegen, aber die Zeiten aus dem Becken stimmen mich positiv, dass ich es kann. Laufen und Radfahren waren vollkommen in Ordnung für das Training die Woche über. Jetzt gilt es noch mal eine Woche ordentlich zu trainieren und dann so langsam die Form für Moritzburg "kommen zu lassen". Ergebnisse Einzelwertung Ergebnisse Mannschaftswertung Fotos
Samstag, 21.5.2011, der erste wegweisende Formtest Richtung Moritzburg Halbdistanz stand auf dem Plan. Die Reise ging in den Spreewald an den Briesensee. 19km Lauf, 84km Rad fahren und 5,2km Laufen standen auf dem Streckenplan. Nach meinem Vorjahressieg war es dieses Jahr natürlich nicht meine Zielstellung "nur" zu finishen. Im Vergleich zum letzten Jahr hatte es der Wettergott sehr gut mit uns gemeint, meiner Meinung nach etwas zu gut. Knapp 23°C und Sonnenschein pur, dazu noch Wind auf der Radstrecke. Bis auf den ersten Punkt alles perfekt, aber da ich nicht so gut mit höheren Temperaturen kann(beim Duathlon und mit den Temperaturen im Vorfeld verglichen, sind 23° schon relativ viel), war ich nicht ganz sicher, ob ich "mein" Rennen durchziehen könnte. Mit Thoralf Berg hatte auch der Seriensieger des Spreewald-Triathlons, Quadrathlon-Weltmeister und mehrfache Sieger dieser Veranstaltung nachgemeldet. Schon beim Einlaufen merkte ich, dass die Beine nicht ganz frisch sind. Trotzdem ging ich gleich nach dem Startschuss das hohe Tempo von Thoralf mit. Er machte vom Start weg richtig Druck und fing nach knapp 2km an, sich langsam aber sicher abzusetzen. Ab diesem Zeitpunkt musste ich meine eigene Laufpace verfolgen. Ich hatte zwar kurz hinter mir 2 Verfolger, aber sie kamen über die ganzen 19km nicht entscheidend näher. Bei jeder der 3 Verpflegungsstellen versuchte ich mich richtig zu kühlen, was auch dringend nötig war. Auch hatte es die Laufstrecke in sich, denn da sie staubtrocken war, lief es sich wie am Sandstrand, was richtig viele Körner kostete. Bis zum 2. Wechsel verlor ich so 2min auf den Spitzenreiter. Mit einem schnellen Wechsel setzte ich mich gleich von meinen 2 Verfolgern ab und begab mich auf die Verfolgung. Dort wollte sich aber nicht so recht ein guter Rhythmus/Gefühl einstellen. So wollte ich mich nur darauf konzentrieren, meinen 2. Platz abzusichern, schließlich kann Thoralf auch Rad fahren. Plötzlich erkannte ich aber bei km15 den Führenden am Horizont. Also trat ich weiter ordentlich in die Pedale. Bei km25 war es dann soweit. Ich war ran gerollt und ging in einer leichten Steigung mit ordentlich Geschwindigkeitsüberschuss an ihm vorbei und setzte mich auch gleich ab. Bei der Rundendurchfahrt hatte ich dann schon ein kleines Polster herausgefahren. Leider wollte es auf der 2. Runde dann gar nicht mehr so richtig rollen. Die Beine waren leer und auch die Nahrungsaufnahme wollte nicht so wie ich wollte. Dort war es nur noch ein Kampf mit dem Kopf mit dem dicken Gang. Mit einem Vorsprung von 3:40min verließ ich dann die 2. Wechselzone, wohlwissend dass es noch mal ein harter Kampf mit mir selbst werden würde. Leider gab es auf der letzten Laufrunde keinen Getränkepunkte mehr und somit wurde es richtig heiß. So lief ich "nur" noch die Meter runter, obwohl ich in T2 noch die Chance gehabt hätte, den Streckenrekord von Joseph Spindler anzugreifen. Ich lief dann nach 3:37:16h ins Ziel ein und verbesserte somit meine Zeit aus dem Vorjahr um über 5min. Jetzt gilt es noch den Feinschliff an der Form für den Schlosstriathlon Moritzburg vorzunehmen, denn die grobe Form stimmt schon mal. Ergebnisse Fotos
Am 15.5. fand nun zum 2. mal das Kamenzer Multisport-Event statt. Zur Wahl standen wieder Radrennen, verschiedene Laufstrecken, Duathlon und Radtouren für Jedermann. Ich wollte noch mal einen harten Lauf in mein Training integrieren und stellte mich an den Start der 15km-Strecke. Vor dem Lauf war ich mir sehr unsicher, was ich leisten könnte, schließlich hatte ich über die Woche bis zum Samstag noch einmal ordentlich trainiert und war damit keinesfalls fit am Start. Aber der Sieger stand dann auch schon vor dem Start fest. Denn es hatte Maik Petzold, eines unserer deutschen Aushängeschilder auf der Olympischen Distanz, nachgemeldet. Trotzdem gab ich von Anfang an Gas und setzte mich erstmal an die Spitze. So konnte ich das Rennen ca. 1,4km lang anführen und mir einen Vorsprung auf die weitere Konkurrenz herauslaufen, der mir den 3. Platz sicherte. Maik und der der spätere 2. Marcus Giese setzten sich zwar von mir ab, doch meinen Abstand zum späteren 4. Lukas Flinzberger hatte ich auf diesem ersten Teilabschnitt herausgelaufen und später dann relativ konstant gehalten. Marcus konnte ich leider nicht mehr wirklich gefährlich werden. Zwar konnte ich zum Schluss noch mal auf ca. 5m heranlaufen, doch schlussendlich brachte er noch mal 30m zwischen uns. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass die Laufstrecke dieses Jahr etwas länger war als im Vorjahr und nun auch 15km lang ist, so bin ich mit meiner Leistung recht zufrieden. Am Samstag geht es nun in den Spreewald an den Briesensee. Dort gilt es wieder 19km zu laufen, 84km Rad zu fahren und nochmals 5km zu laufen. Das Rennen soll noch mal ein wirklicher Formtest für den Schlosstriathlon Moritzburg werden und natürlich werde ich auch versuchen meinen Vorjahrestitel zu verteidigen. Ergebnisse Fotos