Saisonvorbereitung und die ersten Rennen

Diesen Sonntag schloss ich ein langes Kapitel dieser Triathlon-Saison ab. Denn mit meinem Start beim Kamenzer Duathlon endete für mich die „wettkampffreie“ Zeit.
Sicherlich kommt da die Frage auf, was dann die Läufe für eine Bedeutung haben bzw. hatten. Als Triathlet nutzt man diese aber zumeist „nur“ zur Formüberprüfung oder als sehr harten Trainingsreiz, da man sich unter Wettkampfbedingungen einfach besser und einfacher ausbelasten kann, als allein gegen die Uhr im täglichen Training.
Meine Vorbereitung dieses Jahr verlief sehr geradlinig, denn ich konnte ohne große Aussetzer das geplante Trainingspensum umsetzen und so hat sich auch meine Formkurve entwickelt. Nach dem Trainingsbeginn Ende November ging es in den kontrollierten Aufbau einer soliden Grundlage für die Saison und die Entwicklung des nötigen Speeds.
Um einen größeren Block zu setzen und dem kalten Wetter zu entfliehen, ging es wie in den letzten Jahren Ende Februar ins Trainingslager auf Mallorca. Dort konnte ich mit Peter Lehmann und anderen Kumpels und Sport-Leidensgenossen wichtige Einheiten umsetzen und uns gegenseitig motivieren. Es war wieder ein Highlight mit vielen schönen Erinnerungen, von denen man dann auch länger zehrt.


Zurück in Deutschland ging das Training natürlich weiter und die bereits angesprochenen Läufe (10km Citylauf Dresden und Halbmarathon Bischofswerdaer Langstreckenlauf) sollten der Formüberprüfung dienen. Eiskalter und starker Wind machte das Rennen in Dresden schwierig und die erreichte Zeit ließ daher wenig Aufschluss über den Leistungsstand. In Bischofswerda konnte ich dann aber meine Siegesserie auf nun 3 ausbauen und dabei eine gute Zeit auf der leicht verkürzten, hügeligen Strecke hinlegen.
Da die Temperaturen nun fast sommerlich sind und das Training meist auch ohne große Belastung schweißtreibend ist, sind die Triathlonrennen nun auch nicht mehr weit. Und bevor es das erste Mal mit dem Neo in die offenen Gewässer geht, lockte der Start bei der Sachsenmeisterschaft im Duathlon in Kamenz zum ersten richtigen Formtest. Der Meisterschaftsstatus und das gleichzeitig stattfindende Landesliga-Rennen bedeutete ein gutes Starterfeld. So ging es auch von Beginn an schnell zur Sache. In diesem schnellen Rennen konnte ich nun auch endlich mein neues Zeitfahrrad im Wettkampf testen und somit eine gewisse Sicherheit für die kommenden Rennen aufbauen. Mit etwa 2min Vorsprung konnte ich den Wettkampf siegreich beenden und hoch motiviert in das kommende Training gehen.
Auf meinem Weg zum ersten Saisonhighlight, dem Schlosstriathlon Moritzburg, werde ich dann noch für unser Landesliga-Team beim Sprintrennen in Schneeberg am Filzteich an den Start gehen.